Garten gestalten: Machen Sie es sich zu Hause gemütlich

Wir bleiben zu Hause. Auch der Sommer lässt sich wunderbar im eigenen Garten genießen. Nutzen Sie jetzt die Zeit, um mit den passenden Produkten Ihren Garten neu zu gestalten. 

In der Coronakrise gewinnt das eigene Zuhause zunehmend an Bedeutung. Im Zuge der anhaltenden Ausgangsbeschränkungen wird das Eigenheim zum persönlichen Rückzugsort. Angesichts der damit einhergehenden Isolation ist ein erholsamer Ausgleich umso wichtiger. 

Im eigenen Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon lassen sich die ersten Frühlingstage und der kommende Sommer unbeschwert genießen. Selbst das Homoffice wird im neu gestalteten Garten zum Lieblingsort!

Diesen Sommer bleiben wir zu Hause. Der Garten wird zur grünen Oase direkt vor der Haustür, die Terrasse zum gemütlichen Outdoor-Wohnzimmer. Und selbst der kleinste Balkon verwandelt sich in ein Wohlfühl-Refugium.

Lohnenswerte Investition

Frische Luft tut gut und ist wichtig für unser Wohlbefinden. Gerade im Frühling und im Sommer verbringen wir gerne möglichst viel Zeit im Freien. Auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten schafft sich jeder mit wenigen Hilfsmitteln seinen privaten Rückzugsort.

Wird der Sommer so schön und warm wie 2019, lohnt sich eine Investition in eine neue Gartengestaltung. Außerdem lässt sich die Outdoor-Saison mit der richtigen Ausstattung bis in den Herbst hinein verlängern. 

Gartentrends 2020

Bei der Gartengestaltung gibt es genau wie beim Interior Design jährliche Trends. 2020 sind insbesondere Naturnähe und eine insektenfreundliche Bepflanzung gefragt. Laut „Stihl Garten-Barometer 2020“, einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1.000 Gartenbesitzern in Deutschland, wünscht sich über die Hälfte der deutschen Gartenbesitzer einen Natur- oder Landhausgarten.

Circa 20 Prozent der Befragten möchte einen Gemüsegarten zur Selbstversorgung. So kann im Sommer zum Beispiel frisches Gemüse wie Zucchini und Salat aus dem Garten zu sommerlich-leichten Köstlichkeiten verarbeitet werden, gewürzt mit frischen Kräutern aus dem eigenen Kräutergarten.

Bienen- und insektenfreundliche Pflanzen wie Wildblumen, Ziersträucher und Blühpflanzen stehen bei Gartenbesitzern dieses Jahr besonders hoch im Kurs.

Pflanzen für einen pflegeleichten Garten

Die Auswahl der Pflanzen wirkt sich wesentlich auf den Aufwand an Pflege des Gartens aus. Wildgärten, in denen nahezu alles bunt durcheinander wachsen darf, werden allerdings in den meisten Siedlungen nicht geduldet. Wuchernde Weiden oder unverwüstliche Wildkräuter, die nicht an den Gartengrenzen Halt machen, sind in gepflegten Gartensiedlungen tabu.


Doch auch wo Wildnis pur nicht in Frage kommt, sind Kombinationen erlaubt. So lässt sich der Aufwand zur Pflege durch dichte Gehölzstreifen am Grundstücksrand erheblich vermindern. Lockere Hecken aus Blütensträuchern und Wildgehölzen brauchen nach der Pflanzung nur noch gelegentlich einen Auslichtungsschnitt, der an einem Wintertag erledigt ist. Und sie bilden dennoch schöne, dichte Grüngürtel, die jahrelang vital bleiben.

Die Fläche im pflegeleichten Garten kann durch ausdauernde und genügsame Gewächse wie Wildstauden, Gräser und Farne attraktiv gestaltet werden. Alternativ eignen sich auch pflegeleichte Gestaltungselemente wie Trockenmauern, Steingärten oder Teiche.

Dagegen bleibt den Liebhabern von Edelrosen, Sommerblumen oder Kübelpflanzen die ständige Versorgung nicht erspart.

Die richtige Bodenbeschaffenheit

Erdarbeiten gehen leichter von der Hand, wenn der Boden abgetrocknet ist. Bei Nässe macht das Graben, Hacken oder Lockern unnötige Mühe. Außerdem schmiert nasser Boden. Das hat dann nach dem Trocknen Verkrustungen zur Folge.

Allerdings ist die günstigs­te Zeit auch von der Bodenart abhängig. Schwerer Lehmboden lässt sich am besten bearbeiten, wenn er nach Regen zwar abgetrocknet, aber noch nicht ausgetrocknet ist. Trockener Lehmboden ist nämlich steinhart.

Wetterfeste Gestaltungselemente

Im Sinne der Pflegeerleichterung sollten vorzugsweise verrottungsfeste Baustoffe zum Einsatz kommen. Natursteine, Pflasterklinker und verzinkte Metallbauteile sind nach vielen Jahren noch schön und beständig.

Holz hat dagegen nur eine vergleichbar geringe Haltbarkeit. Selbst an imprägnierten Balken nagt früher oder später der Zahn der Zeit. Es lohnt sich also, wenigstens Bodenbeläge, Treppen, Zaunpfosten und andere Elemente, die lange Zeit halten sollen, aus verwitterungsbeständigen Materialien zu schaffen.

Der passende Sonnenschutz

Wer den Garten neu gestalten möchte, sollte den Sonnenschutz nicht außer Acht lassen. Denn gerade wer im Sommer zuhause sein Homeoffice nach draußen verlegt, benötigt ausreichend Schatten. 

Längst vorbei ist die Zeit von altmodischen Dessins. Die diversen Designs von Markisen und Co. sind heute ansprechend und modern – und lassen sich an jeden Architekturstil anpassen. Zum nach wie vor angesagten Bauhausstil zum Beispiel passen bei der Garten- und Terrassengestaltung kubische Formen und klare Linien, etwa in Form einer schnörkellosen Kassetten- oder Pergolamarkise.

Und so garantiert der Sonnenschutz an besonders heißen Tagen nicht nur ein angenehmes Schattenplätzchen, sondern wertet den Garten oder die Terrasse auch optisch auf. Mithilfe von Sonnen- und Wetterschutzelementen verschwimmen die Grenzen zwischen Innen- und Außenräumen. Damit wird eine überdachte Terrasse im Sommer zum abendlichen Wohnzimmer.  

Und wird es abends wieder kühler, sorgen Heizstrahler für eine angenehme Wärme auf der Terrasse. Auch hier stehen unterschiedliche Designs zur Auswahl.

Viel Licht für laue Sommernächte

Im Sommer sorgt die Sonne für ausreichend Licht. Wer seine Terrasse, den Balkon oder den Garten auch abends genießen möchte, sollte an die richtige Beleuchtung denken. 

Für sanftes Licht sorgen zum Beispiel Outdoor-Lampions. Gleichzeitig sind sie auch ein witziger Blickfang. Solche Lampions lassen sich je nach Wunsch flexibel im Garten platzieren. Mithilfe von Erdspießen aus Edelstahl können sie am Lieblingsort im Garten installiert werden.

 

Wohnzimmer im Freien

Genau wie im Wohnzimmer sind beim Pendant im Freien die passenden Möbel ausschlaggebend. Sie sorgen für eine gemütliche Atmosphäre, perfekt abgestimmt auf die eigenen Bedürfnisse. Erst mit Gartenmöbeln wird die Terrasse zum entspannten Rückzugsort.

Dabei geht der Trend hin zu mehr Farbe: In dieser Saison sind knallige Farben angesagt. Fröhliche Farbtöne wie Rot, Orange oder Gelb lassen sich nicht nur bestens mit gedeckteren Farben kombinieren, sie fungieren auch als Stimmungsaufheller.

"Entweder man wählt eine durchgehende Farbe als Motto für seine Gartenmöbel oder man kombiniert mutig, aber mit Bedacht unterschiedliche Farben zu einem individuellen Gesamtbild", empfiehlt Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM).

Tipp: Achten Sie auf eine ausgewogene Mischung. Zu viele grelle Farben oder ein kunterbunter Mix wirken schnell unruhig. 

Wichtig ist also ein harmonisches Gesamtbild. Es muss also nicht unbedingt alles in unterschiedlichen Rot-Nuancen ausgestattet sein. Achten Sie auf farbliche Kontraste. Warme Brauntöne zum Beispiel erwecken selbst in Krisenzeiten den Eindruck von Kontinuität und Natürlichkeit.

Gartenmöbel fast wie neu

Ältere Gartenmöbel können bei Bedarf modernisiert werden, erstrahlen aber auch in Kombination mit einigen wenigen Neuanschaffungen in neuem Glanz. Ein braunes Outdoor-Sofa wird zum Beispiel durch einen pinken Beistelltisch und orange Kissen aufgepeppt.

Achten Sie beim Online-Kauf von Gartenmöbeln besonders auf die Materialangaben. Denn wenn die Möbel ungeschützt im Freien stehen, sind widerstandsfähige, witterbeständige Oberflächen wichtig.

"Die heißen Tage der vergangenen Sommer haben die Menschen dazu gebracht, ihr Leben noch weiter nach draußen zu verlagern: Kochen, essen und wohnen – das geht heute nicht nur im offenen Grundriss, sondern mit den richtigen Möbeln auch im Garten oder auf dem Balkon", schwärmt Jan Kurth vom Verband der Deutschen Möbelindustrie.

Wer im Garten also ausreichend Platz hat, kann im Sommer sogar das Kochen nach draußen verlegen. Mit robusten Outdoor-Küchen wird die Terrasse so zum Esszimmer unter freiem Himmel. Und das ist doch fast ein bisschen wie im Urlaub.

 

Hier finden Sie Tipps und Ideen für die Gartengestaltung: